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Eine bewegte
Vergangenheit

1316

Schon vor 1422, nämlich 1316, erscheint die «Stadtmühle» in den Urkunden. Das Mühlerad wurde vom abgeleiteten Orisbach (Schwieribächli) angetrieben.

1655 – 1866

Die Mühle wurde von mehreren Bürgerfamilien geführt. Von 1655 - 1866 gehörte die Stadtmühle über sechs Generationen der Familie Senn.

1882

Im Jahre 1882 kaufte Albert Schweizer-Hägler von Liedertswil (Tschoppenhof) sämtliche Güter aus dem Konkurs und gründete damit die noch in voller Blüte stehende Schweizer-Dynastie.

1918

Das 8 Meter hohe Wasserrad wurde abgebrochen, damit wurde eigener Turbinenstrom erzeugt. Die Francis-Turbine brachte eine Leistung von 18 PS bei 260 Liter Wasser pro Sekunde.

1922

Albert Schweizer-Nussbaumer trat als Eigentümer ins Glied. Er dislozierte vom alten Mühlekeller in die nebenliegende, umgebaute Scheune und führte die Hochmüllerei ein.

1947

Bereits 1947 hatte Albert Schweizer-Nussbaumer neben der Mühle mit dem Mineral-und Süsswassergetränkehadel (Depot) begonnen. Im kleinen Ladenstübli wurde auch selbst-hergestelltes «Gebackenes» verkauft.

1959

Am selben Tag im Jahre 1959, als Albert Schweizer-Sauter (Stadtmühlewirt bis 2018) mit seinem Grossvater Albert Schweizer-Nussbaumer zum letztenmal die Schleuse zwischen Orisbach und Schwieribächlein öffnete, wurde die Wasserkraft am Abend stillgelegt.

1962

Am 1. Januar 1962 übernahm Albert Schweizer-Grüter die Stadtmühle als kleine Handels- und Kundengetreidemühle. Sie war mit drei Bühler-Walzen-Stühlen mit elektrischem Gruppenantrieb ausgerüstet. Am 30. Oktober 1962 beschloss Albert Schweizer-Grüter, die Mühle stillzulegen, weil die Handelsmüllerei kontingentiert wurde und dadurch viele kleine und grosse Landwirtschaftbetriebe eingingen.

1964

Die Mühle wurde in ein Wohn- und Geschäftshaus umgebaut.

1988

Albert Schweizer-Grüter übergab die Liegenschaft Mühlegasse 20 seinem Sohn Max Schweizer-Brodbeck.

1989

Albert Schweizer-Grüter baute die «Alte Stadtmühle-Liegenschaft» an der Mühlegasse 22 in ein Restaurant um und übergab dieses schöne Projekt noch im selben Jahr seinem Sohn, Albert Schweizer-Sauter. Somit begann eine neue Müller-Gastro-Dynastie.

1997

Im Herbst 1997 kaufte Albert Schweizer-Sauter das Elefantentor der Stadt Liestal ab. Die Liegenschaft war vor dem Jahr 1887 schon Eigentum der Stadtmühle. Mit der Schaffung des Durchgangs 1887 entstand das Elefantentor. 1997 wurde das Tor abgerissen und durch einen ähnlichen niedrigen Pultdach-Neubau ersetzt. Im Oktober 1998 wurde im Obergeschoss ein Elefantenstübli erstellt, das zur Liegenschaft Stadtmühle gehört.

ab 2018

Im März 2018 übernahm Erdal Koyuncuer das Restaurant zur Stadtmühle. Die Stadtmühle ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil von Liestal. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen.

1316

Schon vor 1422, nämlich 1316, erscheint die «Stadtmühle» in den Urkunden. Das Mühlerad wurde vom abgeleiteten Orisbach (Schwieribächli) angetrieben.

1655 – 1866

Die Mühle wurde von mehreren Bürgerfamilien geführt. Von 1655 - 1866 gehörte die Stadtmühle über sechs Generationen der Familie Senn.

1882

Im Jahre 1882 kaufte Albert Schweizer-Hägler von Liedertswil (Tschoppenhof) sämtliche Güter aus dem Konkurs und gründete damit die noch in voller Blüte stehende Schweizer-Dynastie.

1918

Das 8 Meter hohe Wasserrad wurde abgebrochen, damit wurde eigener Turbinenstrom erzeugt. Die Francis-Turbine brachte eine Leistung von 18 PS bei 260 Liter Wasser pro Sekunde.

1922

Albert Schweizer-Nussbaumer trat als Eigentümer ins Glied. Er dislozierte vom alten Mühlekeller in die nebenliegende, umgebaute Scheune und führte die Hochmüllerei ein.

1947

Bereits 1947 hatte Albert Schweizer-Nussbaumer neben der Mühle mit dem Mineral-und Süsswassergetränkehadel (Depot) begonnen. Im kleinen Ladenstübli wurde auch selbst-hergestelltes «Gebackenes» verkauft.

1959

Am selben Tag im Jahre 1959, als Albert Schweizer-Sauter (Stadtmühlewirt bis 2018) mit seinem Grossvater Albert Schweizer-Nussbaumer zum letztenmal die Schleuse zwischen Orisbach und Schwieribächlein öffnete, wurde die Wasserkraft am Abend stillgelegt.

1962

Am 1. Januar 1962 übernahm Albert Schweizer-Grüter die Stadtmühle als kleine Handels- und Kundengetreidemühle. Sie war mit drei Bühler-Walzen-Stühlen mit elektrischem Gruppenantrieb ausgerüstet. Am 30. Oktober 1962 beschloss Albert Schweizer-Grüter, die Mühle stillzulegen, weil die Handelsmüllerei kontingentiert wurde und dadurch viele kleine und grosse Landwirtschaftbetriebe eingingen.

1964

Die Mühle wurde in ein Wohn- und Geschäftshaus umgebaut.

1988

Albert Schweizer-Grüter übergab die Liegenschaft Mühlegasse 20 seinem Sohn Max Schweizer-Brodbeck.

1989

Albert Schweizer-Grüter baute die «Alte Stadtmühle-Liegenschaft» an der Mühlegasse 22 in ein Restaurant um und übergab dieses schöne Projekt noch im selben Jahr seinem Sohn, Albert Schweizer-Sauter. Somit begann eine neue Müller-Gastro-Dynastie.

1997

Im Herbst 1997 kaufte Albert Schweizer-Sauter das Elefantentor der Stadt Liestal ab. Die Liegenschaft war vor dem Jahr 1887 schon Eigentum der Stadtmühle. Mit der Schaffung des Durchgangs 1887 entstand das Elefantentor. 1997 wurde das Tor abgerissen und durch einen ähnlichen niedrigen Pultdach-Neubau ersetzt. Im Oktober 1998 wurde im Obergeschoss ein Elefantenstübli erstellt, das zur Liegenschaft Stadtmühle gehört.

ab 2018

Im März 2018 übernahm Erdal Koyuncuer das Restaurant zur Stadtmühle. Die Stadtmühle ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil von Liestal. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen.